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WLAN - das Maximum herausholen

Von jedem beliebigen Punkt in Wohnung oder Garten ins Internet einsteigen – wer sich einmal an die Vorzüge von drahtlosen Netzwerkverbindungen (WLAN) gewöhnt hat, will sie nicht mehr missen. Doch was kann man gegen schlechten Empfang oder schwache Reichweite tun?

Internet

Schlechter Empfang kann verschiedene Gründe haben

Vorneweg ein klares Wort: Die stabilste Lösung für die Nutzung der maximalen Bandbreite bildet das Kabel vom LIWEST-Modem direkt zum Endgerät (PC oder Notebook). Wer daheim lieber eine Funkverbindung (WLAN) möchte, sollte ein paar Faktoren beachten.

 

Mögliche Ursachen für schlechten Empfang:

  • zu viele Nachbarn mit WLAN-Routern, diese Geräte können sich nämlich untereinander stören

  • große Distanzen zwischen Modem und Endgerät

  • dicke Wände

  • mehrere Stockwerke

  • andere technische Geräte wie Babyfone, Schnurlostelefone, Bluetooth-Geräte oder Mikrowellenherde

  • Baustoffe wie Metalle oder Stahlbetonwände

  • Wasser wie etwa in der Fußbodenheizung oder in einem großen Aquarium oder Pool

 

Den idealen Kanal finden

Was tun, wenn viele andere WLAN-Router stören? Für Abhilfe kann die kostenlose Android-App „WiFi Analyzer“ sorgen. Die App untersucht die Situation und schlägt den besten, nicht so stark gestörten WLAN-Kanal vor. Eine gute Lösung bieten auch Geräte mit der Bezeichnung „dualbandfähig" oder "Dualband“. Sie können mit 2,4-GHz oder 5-GHz funken und haben dadurch mehr verfügbare Kanäle. 5-GHz Antennen verfügen technisch gesehen zwar über eine geringere Reichweite als 2,4-GHz Antennen, allerdings gibt es weniger Störeinflüsse welche die Reichweite einschränken. Außerdem werden im 5-GHz Frequenzband breitere Kanäle verwendet, wodurch mehr Bandbreite und somit höhere Übertragungsgeschwindigkeiten entstehen.

 

Höhere Qualität des Routers

Häufig liegt die mangelnde Qualität auch am WLAN-Standard des eigenen Routers. Der alte Standard „802.11g“ hat eine maximale Brutto-Übertragungsrate von 54 Mbit/s (netto ca. 25 Mbit/s) und wird noch von vielen aktuellen Geräten verwendet. Wesentliche Vorteile hat der Nachfolger „802.11n“ und dessen Erweiterung „802.11ac“ – auch „WLAN-n“ bzw. „WLAN-ac“ genannt. Sie bieten vor allem eine viel höhere Übertragungsrate

 

Barrieren besser überwinden

Neuere Geräte schaffen eine bessere Reichweite zwischen Sender (Router oder WLAN-Modem) und Empfänger (WLAN-fähiges Endgerät wie Tablet oder Smartphone). Damit können Barrieren wie Mauern oder Decken besser überwunden und Verbindungsabbrüche reduziert werden. Natürlich können diese neuen Standards nicht jede Barriere überwinden, wie etwa zu viele Mauern, sehr dicke Decken oder doch zu große Entfernung. Dann empfiehlt sich der Einsatz eines sogenannten „WLAN-Repeaters“. Damit werden die Funkwellen eines WLAN-Routers verstärkt und weitergeleitet. Die beste Position für einen Repeater befindet sich auf halber Verbindungsstrecke zwischen Empfänger und Sender.

Aber Achtung! Mehrere Repeater hintereinander können zu massiven Verzögerungen führen.

 

Entfernung via Stromkabel überbrücken

Eine feste Kabelverbindung zwischen Computer und (herkömmlichem) Modem bietet, besonders ab einer Internetbandbreite von 100 Mbit/s., eine bessere Qualität und bringt vor allem höchstmögliche Verbindungsstabilität. Dazu muss man aber nicht unbedingt ein neues Kabel einziehen, sondern kann eine Kombination aus Funk- und Kabelverbindung herstellen. Powerline steht für Stromkabel: Ein beliebiges vorhandenes Stromkabel wird genutzt, um das Funkloch zu überbrücken. Man verbindet zuerst den LAN-Anschluss des Routers mit dem in der Nähe an einer Steckdose angeschlossenen ersten Powerline-Adapter. Der zweite Powerline-Adapter wird an einer beliebigen Steckdose eines anderen Raumes angeschlossen und sorgt jetzt in seinem Bereich wieder für eine kabellose WLAN-Verbindung.

 

Benötigen Sie Hilfe? Dann steht Ihnen unser Helpdesk gerne unter +43 732 942111, täglich von 7:30 bis 21:30 Uhr (auch an Sonn- und Feiertagen) zur Verfügung.

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