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Erstellt am 17.08.2017

„Warcraft“ & Co: Die besten Videogame-Verfilmungen

Filme, die nicht auf Büchern, sondern auf Videospielen basieren, haben sich als fixe Größe in Hollywood etabliert. Zu den bekanntesten gehören Blockbuster wie „Lara Croft: Tomb Raider“ oder „Assassin’s Creed“. Der Trend für die Zukunft zeigt steil nach oben.

Die Anfänge mit „Mario“

Die Ära der Videospiel-Verfilmungen begann im Jahr 1993 mit dem wohl berühmtesten Klempner der Welt: Für „Super Mario Bros.“ schlüpfte Hollywood-Star Bob Hoskins in die legendäre blaue Latzhose, in weiteren Rollen sind u.a. Dennis Hopper und Fiona Shaw zu sehen. Der Film blieb trotz Starbesetzung weit hinter den Erwartungen zurück.

Aufstieg zum Kassenschlager

Wurden zu Beginn Videospiele eher als Begleitung zu Kinofilmen oder TV-Serien produziert, wendete sich Mitte der 1990er das Blatt. Von der Popularität der Videospiel-Reihen á la „Mortal Kombat“ inspiriert, antwortete Hollywood mit teilweise aufwändig inszenierten Filmen der Game-Erfolge. Das geschah einerseits zur Stärkung des Game-Titels selbst, auf der anderen Seite wollte man die Storys einem breiteren Zielpublikum näherbringen.

Mit ihrer Hauptrolle in „Lara Croft: Tomb Raider“ schaffte Angelina Jolie im Jahr 2001 den Durchbruch zum Superstar. Obwohl die „Golden Globe“- und „Oscar“-Preisträgerin keinen Award für ihre Darstellung einheimsen konnte, wurde sie damit über Nacht weltberühmt. Generell werden Videospiel-Verfilmungen nur sehr zögerlich mit Preisen bedacht. Ein Phänomen, mit dem die Branche auch heute noch kämpft. Auch in puncto Einspielergebnisse liegen die Game-Verfilmungen weit hinter Topsellern wie „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ mit 2.392 Mio. Euro oder „Titanic“ mit 1.876 Mio. Euro.

Game-Verfilmungen: Die Top Ten

Die mit Abstand erfolgreichste Verfilmung eines Videospiels ist das Fantasy-Abenteuer „Warcraft: The Beginning“ aus dem Jahr 2016. Während der Film in seiner Heimat, den USA, bis heute nur knapp über 40 Mio. Euro einspielte, erwies sich der Streifen auf internationaler Ebene mit 331 Mio. Euro als voller Erfolg. Die Hauptrolle wurde mit „Vikings“-Travis Fimmel besetzt, der in Interviews mehrfach betonte, zuvor noch nie von dem bekannten „Blizzard Entertainment“-Game gehört zu haben.

In die Herzen der Zuschauer spielte sich auch „Angry Birds – der Film“, in dem die von Smartphone und Tablet beliebten finnischen Piepmätze ein abendfüllendes Abenteuer bestreiten. Der Film holte weltweit knapp 300 Mio. Euro an den Kinokassen und ist damit die zweiterfolgreichste Game-Verfilmung aller Zeiten.


In die Top-Ten-Liste schafften es laut der Seite "Box Office Mojo" noch:

Als erfolgreichste Videospiel-Filmreihe geht das „Resident Evil“-Franchise in die Bestenliste ein. Drei der insgesamt sechs Realfilme schafften es in die Top Ten:

Geplante Verfilmungen

Die Erfolge an den Kinokassen verleihen den Produzenten Rückenwind, und so sind auch für die nächsten Jahre einige Filme geplant, die auf Handlungen aus Videospielen basieren. Am 16. März 2018 soll ein neuer Blockbuster aus der „Tomb Raider“-Reihe – mit Alicia Vikander in der Hauptrolle – in die Kinos kommen. Weitere Projekte: „Rampage“ mit Dwayne Johnson und Naomie Harris, eine „Minecraft“-Verfilmung, ein zweites „Angry Birds“-Spektakel und die Abenteuer von Geralt von Riva in „The Witcher“ (Netflix).


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