Marko Fritz, eSportler und Funktionär von Austrian Force
kurt hoerbst für LIWEST
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Erstellt am 22.06.2018

eSports: Computerspielen als Leistungssport

Was hinter dem sportlichen Wettkampf unter Computerspielern steht, schildert der eSports-Spieler und eSports-Funktionär Marko Fritz.

Bis zu zwölf Stunden pro Tag

Als Kind war Marko Fritz viel im Wald oder auf Spielplätzen unterwegs. Über Spielekonsolen, einen ersten eigenen Gameboy und Internetspiele tauchte er aber auch bald in die Welt der Online-Rollenspiele ein: Diese sogenannten „MMORPGs“ (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) spielte er häufig acht Stunden, in den Ferien sogar bis zu zwölf Stunden täglich.

League of Legends

Daraus entwickelte sich Marko Fritzs Leidenschaft für das Strategiespiel „League of Legends“ (kurz LoL). Zwei Teams von bis zu fünf Spielern treten dabei gegeneinander an, um in einer komplexen Fantasiewelt die gegnerische Basis zu zerstören. 100 Millionen Gamer weltweit spielen LoL mindestens einmal pro Monat.

Profi-Leistungssport

Ab seinem 20. Lebensjahr trat Marko Fritz semiprofessionell bei „League of Legends“-Turnieren an. Sein Spielername: „Deathscythe“. Sein Trainingspensum: fünf Stunden an zwei Tagen pro Woche. In höheren Ligen umfasst das Training bis zu sechs Stunden täglich an bis zu vier Tagen pro Woche. eSports-Profis benötigen den Willen, Ziele zu erreichen, Kritikfähigkeit, um aus Fehlern zu lernen und einen Ausgleich, damit das Hirn abschalten kann, so Marko Fritz. Zudem sind eine gesunde Ernährung und körperliche Belastbarkeit unabdingbar, weiß der eSports-Experte.

LoL-Weltmeisterschaft

Die „League of Legends“-Weltmeisterschaft markiert den internationalen eSports-Höhepunkt. 2018 findet diese in Südkorea statt. 24 Teams aus aller Welt kämpfen dabei um die Ehre des Siegs – und um fünf Millionen Dollar Preisgeld. Beim Finale wird mit bis zu 60 Millionen Zuschauern weltweit gerechnet. Zum Vergleich: Das Finale der US-Eishockeyliga NHL hat etwa 10 Millionen Zuseher.

eSports-Szene in Österreich

Österreichweit schreitet die Professionalisierung im eSport voran.

Zur Person Marko Fritz

Marko Fritz ist in einem internationalen Unternehmen in der medizinischen Diagnostik tätig. Während seines Studiums der Biomedizinischen Informatik an der FH Hagenberg organisierte er mit anderen Studenten das Event „Games Summit Hagenberg“. Im eSports-Clan „Austrian Force eSports“ engagiert sich Marko Fritz ehrenamtlich als Community- und Teammanager. Ausgleich findet der eSports-Spieler und -Funktionär beim Badminton-Sport, beim Roten Kreuz, beim Ausgehen, im Zusammensein mit Freunden und im Kino.

 

 

Das Interview mit Marko Fritz wurde für das LIWEST Kundenmagazin (Ausgabe 02/2018) geführt und ist im Juni 2018 erschienen. 

Warum das Internet von LIWEST ideal für Online-Gaming und eSports ist, erfahren Sie hier.


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