Menschen halten gemeinsam eine Jungpflanze
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07.12.2018

Grüne Apps

Nachhaltig, fair, klimafreundlich. Diese Eigenschaften werden auch für Software und Apps immer gefragter.

Ecosia

Die Suchmaschine Ecosia ist bereits ein Klassiker unter den grünen Apps und seit 2009 im Einsatz. Die optisch ansprechende Suchmaschine verwendet seine Anzeigen-Einnahmen für Aufforstungsprojekte und hat weltweit bereits über 43 Millionen Bäume gepflanzt. Ecosia funktioniert wie Google und integriert ebenfalls News, Bildersuche und Google Maps.

Fazit: Für die Nutzer gibt es keine Nachteile sondern nur Vorteile, denn mit der Benutzung von Ecosia helfen sie mit, Bäume zu pflanzen. Und das ohne jeglichen eigenen Aufwand oder Geld-Einsatz.

 

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Fairchat

Fairchat kommt aus Vorarlberg und ist laut Eigenbeschreibung der weltweit erste faire und nachhaltige Messenger-Dienst. Dies gelingt durch den Einsatz eines CO2-neutralen Servers und dadurch, dass alle erwirtschafteten Überschüsse in soziale und nachhaltige Projekte investiert werden. Schutz der Privatsphäre und Einhaltung der österreichischen und europäischen Datenschutzrichtline sind weitere Punkte, mit denen sich Fairchat von anderen Messenger-Diensten abheben möchte.

Fazit: Der Dienst ist er seit kurzem für Privatpersonen erhältlich und wird laufend optimiert. Emojis und Anhänge können versendet werden, für Videochats ist ein zusätzlicher Download nötig. Eine Integration von GIFs konnten wir noch nicht finden. Da Fairchat ursprünglich als Community begonnen hat, kann jeder User von anderen Usern gefunden werden. Deshalb lieber einen Benutzernamen wählen, den nur Freunde kennen. 

 

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Dreckspotz

Achtlos weggeworfene Plastikflaschen und Dosen gehören zum gewohnten Bild für Spaziergänger oder Wanderer. Die App der Umweltschutzorganisation Global 2000 und des Österreichischen Alpenvereins gibt aufmerksamen Fußgängern die Möglichkeit, ihre Müll-Sichtung mit Foto in einer öffentlichen Karte einzutragen. Informationen wie Standort, Art des Mülls und Hersteller werden gesammelt, um langfristige Lösungen für das sogenannte „Littering“-Problem zu finden. Die aktivsten User werden durch ein Punkte-Ranking hervorgehoben.

Fazit: Die App gibt einem das gute Gefühl, zur Lösung eines Problems beizutragen. Sie motiviert auch dazu, die eine oder andere liegengelassene Flasche gleich selbst zu entsorgen. Und selbst an Details wie überfüllte oder defekte Mistkübel wurde gedacht: Diese kann man nämlich über die App melden.

 

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Forest

Forest möchte konzentriertes Arbeiten unterstützen und verbindet „Digital Detox“ mit einem Aufforstungsprojekt. Man stellt in der App den Zeitraum ein, in dem man handyfrei sein oder arbeiten möchte – zum Beispiel 30 Minuten – und legt dann das Handy weg. Schafft man es tatsächlich, in dieser Zeit nicht das Smartphone zu benutzen, wird man mit Forest-Münzen und einem neuen Baum in seinem eigenen virtuellen Garten belohnt.

In der Premium Version (für iOS ist ausschließlich die Premium-Version erhältlich) kann man „Forest“ gemeinsam mit Freunden nutzen und die gesammelten Forest-Münzen in echte Baumpflanzungen von „Trees for the Future“ umwandeln.

Fazit: Eine nette Motivation, um das Handy einmal bewusst zur Seite zu legen. Die App macht einem auch bewusst, wie oft man tatsächlich sein Smartphone zückt. Mit dem Aufforstungsprojekt leistet man spielerisch einen Beitrag für eine gute Sache. 

 

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CO2mpensio

Wer klimaneutral reisen möchte, aber nicht auf Flugzeug und Auto verzichten kann, kann die zurückgelegte Strecke einfach mithilfe dieser App kompensieren. Für sieben Flugstunden sind zum Beispiel knapp 26 Euro fällig, die über die App an ein Aufforstungsprojekt in Äthiopien gespendet werden. Partner der App ist die Universität für Bodenkultur in Wien.

Fazit: Manche Fluglinien geben ihren Fluggästen die Möglichkeit zur freiwilligen CO2-Kompensation. Wer lieber direkt entscheiden möchte, an wen sein Kompensationsgeld geht, ist mit dieser App gut beraten. Außerdem bietet sie auch die Möglichkeit, Autofahrten zu kompensieren.

 

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