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Erstellt am 28.10.2019

Bestens informiert – aktuelle Nachrichten immer und überall

Viele Österreicher sind an den aktuellen Nachrichten interessiert. Wie sie zu ihnen gelangen, ist je nach Altersgruppe ganz unterschiedlich.

Die Zeiten, in denen sich die ganze Familie täglich um 19.30 Uhr vor dem Fernsehgerät eingefunden hat, um gemeinsam die aktuellen Nachrichten zu verfolgen, sind endgültig vorbei. Dank Live-Streams und Mediatheken können wir heute Nachrichtensendungen sehen wann und wo wir wollen.

TV und Zeitung sind Nachrichtenquelle Nr. 1

Die Hauptnachrichtenquellen der über 35-Jährigen sind zwar noch TV-Nachrichtenprogramme und Zeitungen, die Informationen fluten die Smartphones, Laptops, Tablets und PCs aber schon jetzt rund um die Uhr. In Zeiten des Wahlkampfes ist die permanente Informationsflut sogar so stark, dass die Zahl der Personen, die Digital Detox als Selbstschutzmaßnahme einhält, massiv ansteigt. Die Meinung, welche Informationen wichtig sind, gehen übrigens auseinander. Verstehen über 40-Jährige darunter das internationale oder lokale aktuelle Geschehen in Politik, Gesellschaft, Sport und Kultur, ist das bei Jugendlichen nur bedingt deckungsgleich.

Informationsbeschaffung – eine Frage des Alters

Der Konsum der Nachrichten, egal auf welchem Medium, hängt auch mit dem Vertrauen in die Medien zusammen. Österreich steht laut der gesamteuropäischen Umfrage „Generation What“ mit 85% den Medien misstrauenden Jugendlichen im Mittelfeld des Rankings. 55% sind an den aktuellen Nachrichten überhaupt nicht interessiert. Für zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen und 59% der 25- bis 34-Jährigen sind das Internet und hier besonders die sozialen Medien die wichtigste Informationsquelle geworden. Die Liste der beliebtesten Netzwerke führen WhatsApp (83%), YouTube (78%) und Instagram (71%) an. Facebook rangiert bei Jugendlichen nur auf Platz 5 mit 41%, wobei Facebook laut dem Jugend Internet Monitor vorwiegend für das Lesen von News verwendet wird.

Influencer haben in den sozialen Netzwerken massiven Einfluss auf die öffentliche Meinung ihrer Follower, man denke nur an das Youtube-Video des Influencers "Rezo", das aufgrund seiner großen Popularität der CDU den Wahlkampf 2019 ordentlich erschwert hat. Für die so oft totgesagten Printmedien ist ein guter Auftritt in den sozialen Medien essentiell: Die Nutzung von Social Media steigert zum einen die Reichweite von Zeitungen und bietet den Nutzern die Informationen dort, wo sie sich ohnehin aufhalten. Außerdem können Printmedien auf diesem Weg auch jüngere Menschen erreichen und vielleicht zu ihren Lesern machen. 

News – online und mobil

Allgemein sind 93,7% der Österreicher an Nachrichten interessiert. Ein Viertel sind Nachrichtenenthusiasten. Sie nutzen Nachrichten mindestens sechsmal am Tag. Nach der Studie „Digital News Report 2019“ der Nachrichtenagentur Reuters waren die Österreicher im internationalen Vergleich immer begeisterte Zeitungsleser. Das ändert sich jetzt zunehmend. Online-Medien überflügeln Print und TV. Die Hälfte der Befragten weist eine gemischte Nachrichtennutzung auf. Die traditionelle Nachrichtennutzung geht aber zurück. So ist der Prozentsatz der konsumierten Nachrichten vor TV-Geräten von 78% auf 70% gesunken, im gleichen Zeitraum ist die Online-Nutzung dafür von 70% auf 75% gestiegen. Auf die Neuigkeiten aus dem Internet greifen Herr und Frau Österreicher zu 64% mit dem Smartphone und nur mehr zu 52% mit dem PC zu. Während die Zuseher vor den TV-Bildschirmen immer weniger werden, steigt die Zahl der Menschen, die einen Fernseher mit Streaming Box oder einen Smart TV nutzen, um Nachrichten zu konsumieren. Dieser Anteil liegt mittlerweile bei 10%. Der Vorteil von Connected TVs und Smart TVs liegt auf der Hand: Mit diesen kann man nicht nur auf Mediatheken ganz leicht zugreifen, sondern anhand innovativer Time-Shift-Lösungen - wie zum Beispiel "LIWEST läuft" - Nachrichtensendungen immer dann ansehen, wenn man Zeit und Lust dazu hat. Sehr hohes Vertrauen bei Nachrichten-Inhalten genießt das Informationsangebot des ORF, und zwar sowohl die ausgestrahlten Sendungen als auch die Onlineservices.  

Was bringt die Zukunft?

Ein Drittel der User teilt Neuigkeiten und Informationen. Weiterempfohlene Sendungen und Informationen finden auf diesem Weg sehr schnell Verbreitung. Man spricht hier vom Phänomen der "Onlinepartizipation": Menschen nehmen aktiv an der Berichterstattung teil. 70% der 18- bis 24-Jährigen „sharen“Informationen - und das zumeist kommentiert. Diese Entwicklung wird einen großen Einfluss auf die Medienberichterstattung der Zukunft haben. Nachrichten werden immer pointierter und prägnanter präsentiert werden, um damit in den sozialen Medien Eindruck zu machen. Zusammenhänge und tiefere Inhalte suchen die Jüngeren schon jetzt vermehrt auf Plattformen wie YouTube oder Twitch, wo Influencer, Gamer und verschiedene oft selbst ernannte Experten sich zu den unterschiedlichsten Themen äußern. Wenn seriös recherchierenden Medienhäusern ebenfalls diese jungen Menschen erreichen wollen, sollten sie in Zukunft ebenso auf diesen Kanälen präsent sein. Und eine weitere interessante Entwicklung zeichnet sich ab: Immer mehr Nutzer sind bereit für Online-Nachrichten zu zahlen. Diese Zahl ist über mehrere Jahre hinweg langsam im Steigen.

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