Bandbreitenrechner
Wie viel Mbit brauche ich?
Welche Internetgeschwindigkeit ein Haushalt benötigt, hängt von der Nutzung ab. Mit unserem Bandbreitenrechner können Sie sich Ihren ungefähren Verbrauch in Mbit/s ausrechnen.
Das Ergebnis deckt auch Verbrauchsspitzen ab. Darum ist es wichtig, dass Sie angeben, welche Dienste von wie vielen Personen gleichzeitig bei Ihnen zu Hause genutzt werden. Untertags kommen Sie allein beim Surfen womöglich mit einer geringen Downloadgeschwindigkeit aus, aber surft dann am Abend die ganze Familie zeitgleich im Internet, reicht die Bandbreite häufig nicht mehr aus.
Jetzt benötigte Bandbreite ausrechnen
Mit dem Plus- und Minus-Zeichen wird die Anzahl der Personen angegeben, die den jeweiligen Dienst gleichzeitig nutzen. Der Tacho zeigt an, wie viel Mbit/s Downloadrate wir empfehlen. Wir zeigen Ihnen auch gleich den passenden Internet-Tarif von LIWEST an!
Internet Surfen
Beim klassischen Durchsehen von Webseiten oder Online-Shops werden relativ wenig Daten verbraucht. Da allerdings auf den meisten Webseiten (vor allem im Nachrichten- sowie Social-Media-Bereich) mittlerweile Video-Inhalte eingebaut sind, deren ruckelfreies Ansehen einen höheren Datenverbrauch benötigt, lohnt es sich eine Bandbreite von 20 Mbit/s zu berücksichtigen. Mit dieser Bandbreite kommen Sie auch aus, wenn Sie als Einzelperson an Online-Meetings über Zoom, Teams, Skype oder ähnliche Tools teilnehmen.
Achtung: Wird nebenbei noch gesurft, kann dies wieder zu einem Problem bei der Bandbreite führen!
Videotelefonie
Skype, Zoom, Teams und Co. benötigen bei Gruppen bis fünf Personen nicht mehr als 3 Mbit/s Upload und Download. Für ein flüssiges Bild in HD und die Möglichkeit nebenbei im Browser etwas zu recherchieren oder einfach nur ein E-Mail zu verfassen, empfiehlt der Bandbreitenrechner eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 15 Mbit/s.
Nichts ist anstrengender als sein Gegenüber nicht zu verstehen oder die geteilten Inhalte nicht in ausreichender Qualität zu sehen. Wenig Bandbreite kann somit ein Meeting sehr in die Länge ziehen.
Video / TV Streaming
Bei vielen Streaming-Plattformen kommt man bereits mit einer einstelligen Bandbreite aus. Allerdings sieht die Auflösung des Bildes auch dementsprechend aus und YouTube-Videos werden in SD-Qualität abgespielt.
Für den Bandbreitenrechner haben wir uns an 4k bzw. Ultra HD orientiert und empfehlen 25 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit für ein flüssiges Streaming auf YouTube, Amazon Prime und Netflix. Selbige Empfehlung gilt auch für das Schauen von Fernsehsender über Internet (IPTV). Mit LIWEST Kombi können Sie Internet und Fernsehen ab 50 Mbit/s Download buchen.
Online-Gaming
Das Online Spielen über PC oder Konsole kann eine hohe Bandbreite beanspruchen. Für ein lagfreies Spielen ist pro Person 30 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit einzurechnen. Auch der Upload spielt beim Online-Gaming eine große Rolle. Wir empfehlen mindestens 10 Mbit/s Upload, dadurch erreichen Sie einen niedrigen Ping und sorgen so dafür, dass die Reaktionszeiten so schnell wie möglich sind.
Bandbreitenrechner: Häufig gestellte Fragen
Die Angabe der Internetgeschwindigkeit in Mbit/s muss nur durch acht geteilt werden – und schon wissen Sie, wie viele Megabyte pro Sekunde heruntergeladen werden können. Bei einer 100 Mbit/s-Leitung entspricht das 12,5 MB/s. Damit können in einer Minute Daten von insgesamt 750 MB verschickt werden.
Fast alle Dienste müssen heutzutage aus dem Internet heruntergeladen werden. Daher ist die Download-Geschwindigkeit für die meisten Haushalte relevanter. Möchten Sie allerdings viele Videos hochladen (z. B. auf YouTube) oder Fotos in der Cloud abspeichern, sollten Sie auch auf eine hohe Upload-Geschwindigkeit achten. Bei einer Internetleitung mit 10 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit entspricht das 1,25 MB/s. Damit können in einer Minute Daten von insgesamt 75 MB ins Internet hochgeladen oder verschickt werden.
Die tatsächlich benötigte Bandbreite im Haushalt ist von folgenden Faktoren abhängig:
- Wie viele Personen und Geräte nutzen das Internet gleichzeitig?
- Welche Anwendungen werden verwendet?
- Wie intensiv werden gewisse Dienste genutzt (Gaming, Streaming etc.)?
Ein typisches Nutzerszenario ist beispielsweise eine Familie, in der parallel gestreamt, gespielt und gearbeitet wird. Logischerweise ist in diesem Fall die benötigte Bandbreite höher als in einem Single-Haushalt. Es gibt darüber hinaus technische Faktoren wie die Qualität des Routers, die Art der Internetverbindung (DSL, Kabel, Glasfaser) oder generelle Netzwerkprobleme, die die tatsächliche Bandbreite beeinflussen können.
Feste Richtlinien gibt es keine, aber bewährte Erfahrungswerte. Folgende Szenarien sind denkbar:
- Ein-Personen-Haushalt: normale Internetnutzung, wobei gesurft, gestreamt und gelegentlich im Homeoffice gearbeitet wird; hierfür reichen oft 50 bis 100 Mbit/s
- Zwei-Personen-Haushalt: gemeinsame, regelmäßige und gleichzeitige Nutzung – etwa für paralleles Streaming, Videokonferenzen oder Online-Gaming; hierfür sind 100 bis 250 Mbit/s sinnvoll
- Familienhaushalt mit mehreren Personen: Smart-TVs, Spielekonsolen und viele mobile Geräte, die zum Teil parallel genutzt werden; hierfür empfiehlt sich eine Bandbreite ab 250 Mbit/s aufwärts
Hierbei spielt neben der Download-Geschwindigkeit vor allem die Upload-Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Wer regelmäßig Videos hochlädt, große Dateien versendet oder Livestreams durchführt, sollte auf einen deutlich höheren Upload achten. Für gelegentliche Video-Uploads oder Cloud-Back-ups sind 10 bis 20 Mbit/s Upload empfehlenswert, während Livestreams in hoher Qualität, häufige Video-Calls oder professioneller Content-Upload eher 20 bis 50 Mbit/s oder mehr erfordern.
Wenn mehrere Personen gleichzeitig online sind, ist es sinnvoll, einen gewissen Puffer einzukalkulieren. Dabei gilt: Die gebuchte Bandbreite sollte etwa 20 bis 30 % über dem ermittelten Bedarf liegen. Auch bei kurzfristigen Lastspitzen bleibt die Verbindung so stabil.
Bei einem Bandbreitenrechner geht‘s grundsätzlich um den theoretischen Internetbedarf eines Haushalts. Die Art der Verbindung (WLAN oder Kabel) spielt dabei keine Rolle. Dennoch sollte man diese Unterscheidung für eine umfassendere Beurteilung nicht außer Acht lassen, da WLAN – abhängig von Entfernung, Wänden oder der Qualität des Routers – geringere oder schwankende Geschwindigkeiten liefert als eine kabelgebundene LAN-Verbindung. Befindet sich der Router beispielsweise weiter weg, kann es aufgrund der Distanz zu einer niedrigeren, tatsächlichen Geschwindigkeit kommen, obwohl ausreichend Bandbreite berechnet wurde.