Schnelles Internet beginnt mit L.
LIWEST ersteigert 5G-Frequenzen für Oberösterreich

Vom einstigen Kabelnetzbetreiber zum digitalen Technologieunternehmen; LIWEST als Wegbereiter der digitalen Vorreiterrolle Oberösterreichs

 

Linz, 07. März 2019 – Schnelles und stabiles Internet ist die Grundlage für Digitalisierung und Wirtschaftswachstum, trägt aber auch wesentlich zur Lebensqualität jedes Einzelnen bei. Mit 5G startet in Österreich eine neue Mobilfunktechnologie als Nachfolger von 4G, die eine deutliche Steigerung der Datenübertragungskapazitäten sowie mehr Effizienz und Zuverlässigkeit mit sich bringt. Am 19. September 2018 hat die zuständige Rundfunk- und Telekomregulierungs GmbH (RTR) die Vergabe der Frequenzen für 5G ausgeschrieben, die österreichweit in 12 Regionen aufgeteilt wurden. Im Rahmen einer Auktion wurden diese nun vergeben. Der Zuschlag für die Regionen Linz/Wels sowie Rest-Oberösterreich ging an LIWEST als einzigen regionalen Telekombetreiber. „Wir freuen uns ganz besonders, den Zuschlag für unsere Kernregion erhalten zu haben. Damit stellt LIWEST als einziges österreichisches Unternehmen bei der Frequenzauktion in Oberösterreich sicher, dass der Führungsanspruch in der Digitalisierung auch eingelöst werden kann,“ betont LIWEST-Geschäftsführer DI Dr. Stefan Gintenreiter. Die Ersteigerung der Frequenzen war im Rahmen einer Partnerschaft zwischen den Städten Linz und Wels bzw. deren Energieversorger LINZ AG und eww AG möglich.

Seitens der LIWEST-Eigentümer wird die Investition als Investment in die Infrastruktur gesehen. „Eine funktionierende Telekommunikationsinfrastruktur als Daseinsvorsorge ist heute genauso wichtig wie eine funktionierende Energieversorgung“, weiß LINZ AG-Generaldirektor DI Erich Haider.

Optimale Bedingungen für die Zukunft

Der Ausbau des 5G-Netzes erfolgt durch eine neue Antennentechnologie, die höhere Datenübertragungsraten zwischen 5 GBit/s bis zu 20 GBit/s und bessere Bewegungseigenschaften bedeutet. Damit kann 5G bei bis zu 500 km/h genutzt werden. Außerdem bedeutet die neue Technologie mehr Datenvolumen pro km2 und damit können mehr Endgeräte als bisher gleichzeitig von 5G profitieren. Die neuen Antennen verbrauchen nur ein Zehntel des Stroms wie bisher, damit sind diese auch wesentlich nachhaltiger und umweltfreundlicher. Die Netzzuverlässigkeit liegt bei 99,99 Prozent. „Mit dem Ausbau des 5G-Netzes bieten wir unseren Privat- und Businesskunden optimale Bedingungen für zukünftige Bedürfnisse. Die beste Glasfaserinfrastruktur und das mobile Netz gemeinsam ermöglichen eine flächendeckende Vollversorgung, damit man auch unterwegs immer bestens versorgt ist, aber auch bisher schwer versorgbare Gebiete endlich vernetzt werden. Wir denken damit bereits heute an das Morgen und stellen uns für alle zukünftigen Entwicklungen gut auf“, so LIWEST-Geschäftsführer Mag. Günther Singer.

 

 

Digitaler Führungsanspruch

Neben dem fixed wireless access (der Zugang zum Internet über die 5G-Mobilfunktechnologie) werden in den kommenden Jahren Campuslösungen für Industrie- und Campuskunden forciert und neue Geschäftsfelder eröffnet. Darunter zum Beispiel Smart-City-Anwendungen oder die Unterstützung von autonomem Fahren und Machine-to-Machine-Kommunikation. „Die Stadt Linz sieht durch die Ersteigerung der Frequenzen ein weiteres Entwicklungspotenzial für die bereits etablierte Start-up-Szene in Linz“, sieht der Linzer Bürgermeister Klaus Luger zahlreiche Vorteile.

Als einen wesentlichen Entwicklungstreiber im Bereich der Bildung- und Forschungseinrichtungen sieht der Welser Bürgermeister Andreas Rabl die Möglichkeiten, die sich durch die Kooperation von HTL Wels und FH Wels mit LIWEST und eww ag im Bereich der 5G-Technologie ergeben.  

LIWEST hat sich in den vergangenen 40 Jahre von einem reinen Kabelnetzbetreiber hin zu einem digitalen Technologieunternehmen mit einer breiten Angebotspalette entwickelt. Mit dem Kauf der 5G-Frequenzen geht LIWEST nun konsequent weiter Richtung Zukunft. „Unsere Kunden schätzen es, Fernsehen, Festnetz und Internet aus einer Hand mit dem besten Service zu bekommen“, betont Geschäftsführer DI Dr. Stefan Gintenreiter.


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