Internet während Corona
Datenverbrauch steigt massiv an
 Internet » Anstieg des Datenverbrauchs
Erstellt am 30.04.2021

Der Datenverbrauch zu Corona-Zeiten

Arbeit, Unterhaltung und Spiel prägen unseren digitalen Alltag. Allein bei LIWEST ist das Downloadvolumen während der Covid-19-Pandemie um die Hälfte gestiegen. Die Uploads haben sich beinahe verdoppelt.

 

Ein Pandemietag sieht für viele so aus: daheim am Computer arbeiten, danach Filme und Serien streamen oder seine Gaming-Fähigkeiten trainieren. Das hat zu einem massiven Anstieg des Datenvolumens im Internet geführt. Insgesamt sind im österreichischen Fest- und Mobilnetz etwa 12 Millionen Breitbandanschlüsse aktiv. Der aktuell vorliegende Internet-Monitor der Telekom-Regulierungsbehörde RTR präsentiert Daten aus dem dritten Quartal 2020. In dieser Zeit stieg der Datenverbrauch über festes Breitband um fast 18 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Anstieg liegt laut Experten vorwiegend an datenintensiven Internet-Anwendungen: Filme werden lieber in hochauflösender Version gestreamt, also in HD statt SD oder Ultra-HD statt HD. Zudem brauchen Online-Computerspiele höhere Bandbreiten, und die Menschen nutzen generell das Internet mehr als früher. Deutlich gestiegen ist auch der individuelle Datenverbrauch. Ein durchschnittlicher heimischer Internet-Anschluss nutzt laut RTR monatlich 154 Gigabyte. Vor der Pandemie waren es noch 133 Gigabyte pro Monat.

LIWEST: Upload beinahe verdoppelt

Noch stärker war die Entwicklung im LIWEST-Netz. Im Vergleich des vierten Quartals stieg das Downloadvolumen 2020 um 46 Prozent gegenüber 2019 und das Uploadvolumen um 79 Prozent. In absoluten Zahlen wuchsen die Downloads im Dezember 2020 auf 41.114 Terabyte gegenüber 26.737 Terabyte im Dezember 2019 (plus 54 Prozent). Die Uploads steigerten sich im Jahresvergleich von 1.249 auf 2.263 Terabyte im Dezember 2020 (plus 81 Prozent). Für einen Rekord beim Upload sorgte der November 2020 mit 2.304 Terabyte, das ist fast doppelt so viel wie die 1.167 Terabyte vom November 2019.

Unterschiede in den Lockdowns

Ein Terabyte entspricht 1.024 Gigabytes oder etwa einer Million Megabyte. Wenn man sich vorstellt, dass ein Megabyte rund 500 digitale Textseiten umfasst, ergibt ein Terabyte rund 500 Millionen digitale Textseiten. Jeden Tag werden im LIWEST-Netz quasi 650 Milliarden digitale Textseiten übertragen. Beim LIWEST-internen Vergleich der verschiedenen Lockdowns fallen deutliche Unterschiede auf. Während des ersten Lockdowns ab März 2020 stieg vor allem das Upload-Volumen, was auf den Bedarf von Home Office und Home Schooling zurückgeführt wird. Im zweiten Lockdown vom Herbst zeigt sich ein starker Anstieg im Download-Volumen. Hier können Rückschlüsse auf die Ausgangssperre ab 20 Uhr zugunsten von Streaming und Gaming gezogen werden, wahrscheinlich auch in Verbindung mit der kalten Jahreszeit.

Weltweit 175 Zettabytes bis 2025

Der Datenverbrauch in Österreichs mobilem Internet ist etwa halb so hoch wie im Festnetz-Internet und verzeichnete ähnliche Steigerungen gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund von Reisebeschränkungen ist hingegen das internationale Roaming-Datenvolumen deutlich gesunken. Bei unseren deutschen Nachbarn sank der im EU-Ausland generierte Datenverkehr von Bundesbürgern im Jahr 2020 um 11 Prozent (Quelle: Deutsche Bundesnetzagentur). Ein Jahr zuvor wurden noch rund 50 Prozent Zuwachs registriert. Weltweit sollen bis zum Jahr 2025 insgesamt etwa 175 Zettabytes an Daten generiert werden. Stand 2018 waren es 33 Zettabytes (Quelle: International Data Corporation IDC). Ein Zettabyte entspricht etwa einer Milliarde Terabytes. Mit einem Zettabyte könnte man zirka 10 Milliarden 4K-Filme speichern und diese dann ungefähr 1,8 Millionen Jahre lang ununterbrochen schauen.

Wieviel Datenvolumen wofür?

 

  • WhatsApp: pro Textnachricht maximal 10 KB, mit Bild etwa 80 KB; Video 12 bis 20 MB pro Minute
  • Google: pro Suchaufruf etwa 200 KB
  • Facebook: Seiten-Update circa 200 KB, mit Bildern etwa 2 MB; Video rund 3 MB pro Minute
  • Skype-Anruf: pro Minute etwa 1 MB
  • Musik-Streaming via Spotify oder Deezer: pro Minute etwa 1–2 MB
  • Instagram: Profile durchschauen oder Bilder hochladen etwa 1,5 bis 5 MB
  • YouTube: pro Minute etwa 2 bis 8 MB, je nach Auflösung mehr; Streaming von HD-Inhalten etwa 20 MB pro Minute
  • Snapchat: pro Minute Snaps schauen etwa 15 MB
  • Video-Streaming via Netflix oder Sky Go: pro Minute zwischen 5 und bis zu 35 MB – je nach Auflösung

(Quelle: Verivox.de)

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