Teddy Theo… Sei g'scheit und poste keine Fotos von Kindern.

Kinderfotos im Netz: Gut gemeint ist nicht immer gut geschützt

 

Ein süßes Foto ist schnell geteilt, doch was einmal online ist, lässt sich kaum vollständig zurückholen.
Auch harmlose Kinderfotos können unerwartete Folgen haben:

 

  • Bilder können gespeichert, kopiert und ohne Zustimmung weiterverbreitet werden.
  • Fremde können Fotos missbräuchlich verwenden oder in falsche Zusammenhänge setzen. 
  • Persönliche Informationen wie Wohnort, Schule, Hobbys oder Routinen können sichtbar werden. 
  • Kinder können später durch alte Fotos bloßgestellt, gehänselt oder gemobbt werden. 
  • Die digitale Identität eines Kindes kann entstehen, bevor es selbst mitentscheiden kann. 
  • Fotos können von Plattformen, Suchmaschinen oder Dritten dauerhaft auffindbar bleiben. 
  • Im schlimmsten Fall können Bilder für Betrug, Identitätsmissbrauch oder sexualisierte Zwecke verwendet werden.

 

Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre und darauf, später selbst zu entscheiden, welche Bilder von ihnen im Internet sichtbar sind. Deshalb gilt: Vor dem Posten kurz innehalten, keine intimen oder peinlichen Fotos teilen, persönliche Daten vermeiden und Privatsphäre-Einstellungen prüfen. So schützen wir Kinder heute und ihre digitale Zukunft morgen.

Man sieht Hände, die mit dem Handy die Aufnahme von einem Teddy machen.

Kinderfotos im Internet teilen

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Eine Kamera und ein Mobiltelefon, die vor einem Gesetzestext zu Bildrechten liegen.

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Eine Frau hält ihr Handy in den Händen und fotografiert den gedeckten Tisch.

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